Grammatik-Angaben

Nom. Sg. Forelle f.
Gen. Sg. Forelle
Nom. Pl. Forellen
Die Forelle (Salmo trutta) ist eine Fischart aus der Gattung Salmo in der Familie der Lachsfische (Salmonidae). Nach der Lebensweise werden drei Formen unterschieden: die flussaufwärts wandernde Meerforellen sowie die im Süßwasser verbleibenden See- und Bachforellen.
Forellen haben den spindelförmigen Körperbau der Lachsfische, sind aber kräftiger als der nah verwandte Lachs (Salmo salar). Der Kopf ist relativ groß, das endständige Maul weist kräftige Zähne auf. Beim Männchen ist das Maul in der Laichzeit zu einem Haken verformt. Ausgewachsene Forellen werden bis zu 80 cm lang und 10-15 kg schwer, bei Meerforellen kommen auch größere Exemplare vor, Bachforellen sind in der Regel etwas kleiner. Die Färbung ist variabel und verändert sich auch bei den Einzeltieren. Meist haben sie einen dunklen Rücken und einen helleren Bauch. Charakteristisch für die Forellen ist die schwarzbraune oder rötliche Tüpfelung an Kopf und Rumpf.
Forellen leben vorzugsweise in kalten Flüssen, Seen und Bäche und ernähren sich vor allem von Insekten. Die wandernden Forellenformen ziehen nach ein bis fünf Jahren ins Meer und leben dort ein halbes bis fünf Jahre in Küstennähe, wo sie schnell heranwachsen.
Ausgewachsene Tiere wandern von Juli bis November flussaufwärts zu ihren Laichplätzen. Wie die Lachse weisen Forellen in der Laichzeit eine auffällige Färbung auf. Auffällig sind die schnellen Schwimmbewegungen und die kräftigen Sprünge, die Forellen bei der Jagd nach Fluginsekten vollführen.
Forellenfleisch ist verhältnismäßig fett, weshalb sich die Forelle vor allem zum Braten oder Backen eignet.