Grammatik-Angaben

Nom. Sg. Hecht m.
Gen. Sg. Hechts
Nom. Pl. Hechte
Der Hecht (Esox lucius) ist ein Raubfisch, der in brack- und süßwasserführenden Gewässern der nördlichen Hemisphäre weit verbreitet ist. Hechte sind Standfische, die sich vorzugsweise in Ufernähe aufhalten und dort Deckungsmöglichkeiten suchen.
Der Hecht hat einen langgestreckten Körper und am relativ langen Kopf ein schnabelähnliches, oberständiges Maul. Hechte haben umklappbare Fangzähne, mit denen die sehr aggressiven Raubfische andere Fische, Frösche, Vögel und kleine Säugetiere packen.
Der Hecht ist ein Speisefisch, lässt sich aber wegen seiner Aggressivität nur schwer züchten. Der sprichwörtliche „Hecht im Karpfenteich“ bezeichnet einen kleinen Hecht, der vom Karpfenzüchter in den Teich gesetzt wird, um die etwas phlegmatischen Karpfen zu beunruhigen und damit zum Laichen zu animieren. Da Hechte allerdings auch manchmal Tiere angreifen, die sehr viel größer als sie selbst sind, muss es ein wirklich kleiner Hecht sein.
Da Hechte einen Schnappreflex haben, werden sie in der Regel mit der Rute geangelt.
Als Speisefisch wird der Hecht geschätzt, weil das Fleisch schmackhaft ist und weil sich die Gräten leicht abheben lassen. Da das Fleisch aber eher mager ist, werden Hechte oft zu Fischbällchen oder Pastete verarbeitet oder sauer eingelegt.