Grammatik-Angaben

Nom. Sg. Honig m., auch: n.; auch: Hönig
Gen. Sg. Honigs
Nom. Pl. Honige
Honig ist ein zuckerhaltiges Lebensmittel, das von Bienen Der Hummelhonig spielt kaum eine Rolle, da Hummeln keine Wintervorräte anlegen und nicht in großen Völkern legen. Die Mengen, die sich gewinnen lassen, sind daher sehr gering. aus dem Blütennektar von Pflanzen oder aus den zuckrigen Sekreten einiger Insekten hergestellt wird. Da sich diese Substanzen im Wesentlichen im Bienenmagen zu Honig entwickeln, gibt es semantische Überschneidungen zwischen "Honig" und "Nektar", je nach dem, wie der Sprecher die Honigentstehung ansetzt. Daher muss man für die Kompositaanalyse von Polysemie ausgehen (Honig: Wortfeld • Älteres Neuhochdeutsch • Kollokationen • Komposita mit Honig als Erstglied); auch bei den Verbkollokation zeigt sich Polysemie, weil man z.B. von Honig eintragen "Blütennektar in den Stock bringen" u.ä. sprechen kann (Honig: Wortfeld • Älteres Neuhochdeutsch • Kollokationen • Mit Verben).
Die Honigproduktion oder Imkerei wird in der Regel als landwirtschaftliches Nebengewerbe betrieben. Der gewonnene Honig kommt in verschiedenen Sorten in den Handel, wobei der Unterschied sowohl in den Ausgangspflanzen als auch in der Zubereitungsart liegen kann (Honig: Wortfeld • Älteres Neuhochdeutsch • Hyponyme). Honig wird als Brotaufstrich oder als Süßungsmittel in Getränken und in Backwerken verwendet. Homöopathisch dient Honig in heißer Milch als Erkältungsmittel.
Honig ist neben Zucker das wichtigste Süßungsmittel.
Das Genus des Wortes schwankt bis ins späte 18. Jahrhundert zwischen dem älteren Neutrum und dem jüngeren Maskulinum.