Grammatik-Angaben

Nom. Sg. Honig m.
Gen. Sg. Honigs
Nom. Pl. Honige

Mit 'Honig' als Objekt

  • Honig eintragenWas für eine gewaltige Arbeitsleistung in dem von ihnen als Reservenahrung für den Winter eingetragenen Honig liegt, kann man sich einigermaßen vorstellen, wenn man bedenkt, daß sie die Nektarien von nicht weniger als etwa sechs Millionen Kleeblumen aussaugen müssen, um 1 kg Honig zu ernten (Reinhardt, Vom Nebelfleck zum Menschen, 1909).
  • Honig leckenBei der Stechmücke Culex pipiens L., bei der nur die Weibchen Blut saugen, während die Männchen entweder keine Nahrung aufnehmen oder Honig lecken, haben dagegen die Weibchen, die ihre Opfer mit Hilfe des Geruchssinns finden müssen, die zahlreicheren Einzelorgane (Hesse, Der Tierkörper als selbständiger Organismus, 1910).
  • Honig sammelnIn den Grabkammern der Pharaonen hat man Honigtöpfe gefunden, deren Inhalt noch so frisch war wie an dem Tag, da der Honig gesammelt wurde (Der Tagesspiegel, 03.06.2002). - Aber dann ist’s doch ein Bienenvolk, das Honig sammelt (Die Zeit, 21.09.1962).
  • Honig saugenDa könnten Bienen Honig saugen, Ackerscheichs und Autofahrer ebenfalls (Die Zeit, 09.09.2004). - Und dann schauen wir zu den blanken Fenstern des Pfarrhauses und den Blumentöpfen hinauf und schauen den Bienen und Schmetterlingen zu, wie sie Honig saugen (Knittel, Via Mala, 1934).
  • Honig schleckenWinnie Puuh ist ein Bär, der immer nur Hunger hat und bei seinem Hasenfreund so viel Honig schleckt, daß er nicht mehr durch seinen Höhleneingang durchpaßt (Berliner Zeitung, 22.06.1996). - Hugo sollte ihr beim Frühstück, während sie Honig schleckte, Milch trank und Spiegeleier nicht verschmähte, aus der Lokalzeitung vorlesen (Böll, Billard um halb zehn, 1959).
  • Honig zeidelnNatürlich oder künstlich gehöhlte Waldbäume wurden mit Völkern besetzt und Honig und Wachs zu bestimmten Zeiten ausgeschnitten (gezeidelt) (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1905, s.v. Bienenzucht).