Grammatik-Angaben

Nom. Sg. Karpfen
Gen. Sg. Karpfens
Nom. Pl. Karpfen
Der Karpfen (Cyprinus carpio) ist ein Speisefisch, der häufig auch in Fischteichen gezüchtet wird. Karpfen sind im Durchschnitt 30-40 cm lang, können in Einzelfällen aber auch erheblich größer werden und ein Gewicht von bis zu 40 kg erreichen. Da das Karpfenfleisch relativ fett ist, eignet sich der Fisch vor allem zum Braten oder Backen. Regional wird er auch gekocht. Für Konservierungsformen wie Pökeln oder Räuchern eignet sich Karpfen nicht; er wird daher auch nur kleinräumig gehandelt. Problematisch ist der mitunter etwas sumpfige Geschmack, der von Wasserqualität und Fütterung abhängig ist.
Historisch stammt der Karpfen aus Südosteuropa und wurde durch die Römer nach Mitteleuropa vermittelt.
Die ältere regionale Varianz zwischen Karpfen und Karpen verschwindet allmählich aus den Texten, was sicherlich eine Normierungstendenz bezeugt. In der regionalen Umgangssprachen gibt es aber weiterhin beide Formen, wobei sich die dialektgeographische Unterscheidung nicht mit der von Nieder- und Oberdeutsch deckt.